Häufig gestellte Fragen

1. Können auch einzelne Elemente aus dem Dienstleistungsangebot beauftragt werden?

2. Welche Kosten entstehen bei der Abwicklung eines Nachlasses?

3. Wie wird ermittelt, ob die Beauftragung von LEGATUR die gegenüber einer Bearbeitung im Hause günstigere Variante der Nachlassabwicklung ist?

4. Die Anzahl der Nachlässe, die bei der Organisation jährlich eingehen, schwankt zwischen zehn und zwanzig. Ist die Beauftragung von LEGATUR bei dieser Größenordnung sinnvoll?

5. Welche Möglichkeiten bietet LEGATUR für Organisationen, die sich bisher noch nicht mit der Gewinnung von Nachlässen befasst haben, dies aber zukünftig in Angriff nehmen wollen?

6. Wir sind in Kontakt zu einem potenziellen Legatgeber, der sein Unternehmen im Wege der vorweggenommenen Nachfolge auf unsere XY-Stiftung übertragen möchte. Das Unternehmen wird in der Rechtsform einer GmbH geführt. In diesem Zusammenhang haben wir von der Möglichkeit der Management-Buy-Out-Stiftung erfahren – ein Konzept, das in unserem Fall grundsätzlich umsetzbar wäre. Wir haben jedoch Bedenken dahingehend, dass uns ein Imageschaden für den Fall entsteht, dass das Unternehmen insolvent wird. Gibt es Alternativen?

Antworten

1. Können auch einzelne Elemente aus dem Dienstleistungsangebot beauftragt werden?

Das Angebot von LEGATUR ist modular aufgebaut. Es können daher auch einzelne Dienstleistungen aus dem Katalog abgerufen werden. War LEGATUR im Rahmen einer Vorsorgevollmacht tätig, ist es natürlich sinnvoll, auch die Nachlassabwicklung von LEGATUR durchführen zu lassen.

2. Welche Kosten entstehen bei der Abwicklung eines Nachlasses?

Vorab: die Kosten der Abwicklung eines Nachlasses werden immer dem Nachlass entnommen, sodass ein Nachlassnehmer, also beispielsweise eine steuerbegünstigte Organisation, nicht in Vorlage treten muss.

Im Einzelnen bietet LEGATUR für Nachlassabwicklungen folgende Honorarvereinbarungen an:

Die aufgeführten Kosten verstehen sich immer zzgl. Aufwendungen (z. B. Reisekosten), Auslagen und Mehrwertsteuer. Die Kosten für die Inanspruchnahme weiterer Unternehmen (z. B. für Haushaltsauflösung oder Steuererklärung) versucht LEGATUR so gering wie möglich zu halten.

3. Wie wird ermittelt, ob die Beauftragung von LEGATUR die gegenüber einer Bearbeitung im Hause günstigere Variante der Nachlassabwicklung ist?

Anhand des Nachlassaufkommens der vorangegangenen Jahre erstellt LEGATUR gegen überschaubares Honorar eine Analyse des Aufwandes für die in gleicher Weise zu erwartenden zukünftigen Nachlässe. LEGATUR ermittelt dabei den Arbeitsaufwand aufgrund von bisher gewonnen Erfahrungswerten und stellt zusätzlich die Kosten dar, die nach den verschiedenen von LEGATUR angebotenen Vergütungsmodellen entstehen. Diese Kosten können dann mit den Personalkosten, die in der Organisation entstehen, verglichen und so die für die Organisation günstigste Lösung ermittelt werden.

4. Die Anzahl der Nachlässe, die bei der Organisation jährlich eingehen, schwankt zwischen zehn und zwanzig. Ist die Beauftragung von LEGATUR bei dieser Größenordnung sinnvoll?

Die Beantwortung dieser Frage hängt wesentlich davon ab, ob die Nachlässe einfach strukturiert sind (z. B. Geltendmachung eines Geldvermächtnisses) oder eine komplexe Nachlassabwicklung ansteht (z. B. Erbengemeinschaft mit natürlichen Personen, mehrere Immobilien, komplexe Vermögensstruktur). Daher sollte jeweils entschieden werden, ob die Übertragung einer Nachlassabwicklung im Einzelfall Ressourcen schont, die anderweitig sinnvoller, etwa bei der zur Legatakquise erforderlichen Kontaktpflege, eingesetzt werden können.

5. Welche Möglichkeiten bietet LEGATUR für Organisationen, die sich bisher noch nicht mit der Gewinnung von Nachlässen befasst haben, dies aber zukünftig in Angriff nehmen wollen?

LEGATUR kann die Organisation bei der Gewinnung von Nachlässen von Anfang begleiten. In einem Vorgespräch entwickelt LEGATUR gemeinsam mit den für die Nachlassgewinnung und -abwicklung zuständigen Mitarbeitern sowie den jeweiligen Entscheidungsträgern einen Maßnahmenkatalog und stellt diesen unter Berücksichtigung der in der Organisation zur Verfügung stehenden personellen Kapazitäten in einen zeitlichen Rahmen.

6. Wir sind in Kontakt zu einem potenziellen Legatgeber, der sein Unternehmen im Wege der vorweggenommenen Nachfolge auf unsere XY-Stiftung übertragen möchte. Das Unternehmen wird in der Rechtsform einer GmbH geführt. In diesem Zusammenhang haben wir von der Möglichkeit der Management-Buy-Out-Stiftungerfahren – ein Konzept, das in unserem Fall grundsätzlich umsetzbar wäre. Wir haben jedoch Bedenken dahingehend, dass uns ein Imageschaden für den Fall entsteht, dass das Unternehmen insolvent wird. Gibt es Alternativen?

Wenn die XY-Stiftung die Verantwortung für das Unternehmen übernimmt, kann eine Insolvenz mit allen negativen Konsequenzen der Reputation der XY-Stiftung nachteilig sein. Zwar sind keine finanziellen Verluste zu erwarten, die über die Beteiligung hinausgehen, doch könnten Reputationsschäden entstehen.

Für Ihre XY-Stiftung kommt es aber vor allem darauf an, dass ihr die Erlöse des Unternehemens zufallen. Insofern könnte dem Unternehmer zu empfehlen sein, seine eigene Management-Buy-Out-Stiftung (MBO-Stiftung) zu gründen, deren Zweck die Förderung der satzungsgemäßen Zwecke Ihrer XY-Stiftung ist. Dies gilt besonders für die Zeit, in der das Unternehmen noch nicht in vollem Umfang auf den Nachfolger übertragen ist. Das Management der vom Unternehmer gegründeten MBO-Stiftung könnte LEGATUR gewährleisten. So ist die formale Trennung zwischen Ihrer XY-Stiftung und der neu gegründeten Management-Buy-Out-Stiftung sichergestellt. Der XY-Stiftung blieben aber alle Ertrage für die Verwirklichung ihrer gemeinnützigen Zwecke.

Haben Sie noch Fragen?

Dann melden Sie sich gerne bei uns! Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.